Take Five (Streetbasketball Book), Kolja Bathow, 2002, Tropen
Verlag, S. 75:
"Der beste Freiplatz Deutschlands ! So urteilen die Insider der Streetball-Szene,
zu Recht. Die Anlage der Dreilindenschule mit ihren drei Full- und
zwei Halfcourt-Spielfeldern ist in nahezu perfektem Zustand.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Plätze (auch am Wochenende und
in den Ferien)
rund um die Uhr geöffnet sind und man sich nicht von lästigen
Zaunkletteraktionen
annerven lassen muss. Seit Ende der 80er trifft sich hier die Basketball-Cream von
Berlin. In der Off-Season gleicht der Center-Court eher einem
Trainingscamp
der Herren A-Nationalmannschaft - nicht nur die ALBA – Akteure
machen sich hier
vom anstrengenden Trainingsalltag locker.
Keine Sorge, die Anlage der Dreilinden-Schule ist groß genug, so
dass ziemlich
jedes Spielniveau vertreten ist und niemand lange auf sein "First Game" warten
muss. Gespielt wird in Wannsee hauptsächlich 5-on-5 Fullcourt. Wenns
dann
im Sommer mal zu heiß wird, kein Problem, das Wannsee Strandbad ist
direkt um die Ecke"
BASKET (Fachzeitschrift) Nr. 9/ 10 1994 Testet Streetball-Locations
in Deutschland
Dreilinden, Wannsee, Straßenzock im Schatten feiner Stadtvillen
"Wettbewerb.Competition. Der Thrill der Streetballer. Und weil sie
gerade in Berlin den scharfen Fight suchen, ziehen sie am Wochenende
nach Wannsee zum Dreilindenplatz.
Hier wird die beste Pille gespielt, hier geht auch spielerisch was
ab. Aus dem Zentrum von
Booming Berlin pilgern selbst die härtesten Hinterhofzocker
scharenweise ins gepflegte Villenviertel der Stadt, um sich hier
am Wochenende mit Spielern aus der ganzen Stadt zu messen.
(Letztes Wochenende fast 200 ) (...)
Berlins besten Outdoor-Basketball, mit Rules, so hart wie der
Asphalt. Oberstes Gesetz:
Alle Spieler, die nicht zumindest auf Oberliga-Niveau dribblen, sollten nie
wagen den Court 1 zu betreten. Es sei denn, ihr Team hat als
Team höchste Qualität. Oder man wird von einer nicht kompletten
Mannschaft als Marionette "gedraftet". Court 1 in Wannsee ist auch
der Platz, wo zuweilen Basketballpromis ihr Basiswissen auffrischen.
Da kann es vorkommen, dass eine bundesliga-taugliche Starting-Crew
aufläuft. Mit Stephan Baeck, Teoman Öztürk, Flying Ingo Freyer,
Ademola Okulaja und Drazan Tomic als Gästen. Eine Art Asphalt-Alba
also. Dann spielen die Straßenjungs: Augen zu und durch. Zu
verlieren gibt’s da sowieso nicht viel, heißt es. An der
Gesetzesordnung für öffentliche Gummiplätze wird indes auch dann
nicht geschraubt. Was heißt: Man spielt bis fifteen oder twenty-one,
straight. Also bei 15 oder 21 ist Schluss, je nachdem wie viele
Teams draußen warten. Dem Sieger winkt Winner stays. Was bedeutet,
dass die Sieger bei dem Andrang in Wannsee nicht mal Zeit für ne
Trinkpause haben (...)."
(Artikel original übernommen, aber die letzten 2/5 weggelassen)
Lokalpresse (1997):
Moderner Sportplatz für die Dreilindenschule
"Der vor 22 Jahren gebaute Sportplatz der Dreilindenschule war der
erste im Bezirk, der einen Kunststoffbelag erhielt. Jetzt wurde der
verschlissene Belag für 450 000 DM erneuert
und haltbarer gemacht (...). Der erneuerte Sportplatz hat eine Größe von
95 mal 55 Metern."
(Artikel stark gekürzt)
Berliner Morgenpost (17.5.2005) S.21:
(im Rahmen Schüler machen
Zeitung geschrieben von 2 Schülern des Dreilinden-Gymnasiums: Tom
Vogelsang und Robert Schemczyk)
"Am Wochenende traten Hunderte von Berliner Schülern zu ihrem
eigenen, ganz besonderen Sport-Event an: Die alljährlichen Berliner
School Finals im Streetball haben begonnen. Zu den Sponsoren des
Turniers gehört auch die Berliner Morgenpost.
Schon zu 12.Mal trafen sich am Freitag gut 800
Basketball-Begeisterte auf dem Gelände
des Dreilinden-Gymnasiums in Zehlendorf (...). Schließlich sind die
School Finals im Streetball nicht umsonst der inzwischen größte
Wettbewerb dieser Art im gesamten Bundesgebiet (...).
Cheforganisator und seit 12 Jahren Hauptverantwortlicher des
Turniers ist Mathias Ramsauer von der Senatsverwaltung für Bildung
(...).
Auf dem Sportplatz der Dreilinden-Oberschule boten die zahlreichen
Stände der Sponsoren, rekordverdächtig viele Zuschauer und passende
Musik die richtige Kulisse für solch einen Event(...)."
(Artikel stark gekürzt)
Berliner Woche 27.12.06
"Michael Jordan kam zwar nicht wie für dieses Frühjahr angekündigt
zu Besuch, doch für die geplante Flutlichtanlage gibt es trotzdem
Hoffnung für 2007. Etwa 3000,- € fehlen noch für die Realisierung -
ein Aufruf für Sponsoren, die ein Herz für den Basketballsport
haben!"
BASKET 9/10 2007 S.82 Homecourts der Top-Streetballer
Ademola Okulaja (160 facher Nationalspieler) Homecourt:
Dreilindenplatz in Berlin
"Angefangen habe ich auf dem Court an der Sundgauerstr. In Berlin,
aber den gibt es leider nicht mehr. Später habe ich am Insbrucker
Platz gezockt, da war ich etwa 13 Jahre alt und
hatte noch gar nicht daran gedacht, im Verein zu spielen. Das Niveau
dort war unglaublich hoch, spätere BBL-Profis wie Drazan Tomic haben
da auch gespielt. Zwischendurch wechselte ich zum Freiplatz am
Oscar-Helene-Heim, aber seit längerer Zeit spiele ich auf dem
Dreilindenplatz. Wie alle Courts zuvor habe ich diesen schnell zu
meinem gemacht, ich habe da Hausrecht. Keiner schlägt mich dort. Wer
es probieren will, soll sich melden."